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Arbeitgeber - Markenbildung

Employer Branding

Employer Branding, oder auf Deutsch: Arbeitgeber-Markenbildung ist der strategische Prozess, durch den ein Unternehmen seine Arbeitgebermarke entwickelt und fördert, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Dies umfasst verschiedene Massnahmen, die darauf abzielen, das Image und die Wahrnehmung des Unternehmens als Arbeitgeber sowohl intern (bei bestehenden Mitarbeitenden) als auch extern (bei potenziellen Mitarbeitenden) zu stärken.


Ziele des Employer Brandings:

  1. Anziehung von Talenten: Durch eine starke Arbeitgebermarke soll das Unternehmen qualifizierte und passende Kandidaten anziehen.

  2. Mitarbeiterbindung: Bestehende Mitarbeitende sollen motiviert und an das Unternehmen gebunden werden.

  3. Kostensenkung: Ein positives Arbeitgeberimage reduziert die Kosten für Recruiting und Mitarbeiterfluktuation.

  4. Wettbewerbsvorteil: Differenzierung von Wettbewerbern durch ein einzigartiges und attraktives Arbeitsumfeld.


Komponenten des Employer Brandings:

  1. Unternehmenskultur: Die Werte, Normen und Verhaltensweisen, die den Alltag im Unternehmen prägen.

  2. Arbeitsbedingungen: Aspekte wie Arbeitsplatzsicherheit, Work-Life-Balance, Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrieremöglichkeiten.

  3. Kommunikation: Die Art und Weise, wie das Unternehmen intern und extern kommuniziert, einschliesslich der Nutzung von Social Media, Karriereplattformen und PR.

  4. Mitarbeitererfahrungen: Die tatsächlichen Erlebnisse und Wahrnehmungen der Mitarbeitenden im Arbeitsalltag.


Schritte zur Entwicklung einer starken Arbeitgebermarke:

  1. Analyse: Durchführung von Umfragen und Analysen, um die aktuellen Wahrnehmungen und Erwartungen der Mitarbeitenden und potenziellen Kandidaten zu verstehen.

  2. Strategieentwicklung: Definition der Kernwerte und Botschaften, die die Arbeitgebermarke ausmachen sollen.

  3. Implementierung: Umsetzung der Strategie durch gezielte Massnahmen wie Marketingkampagnen, Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Schulungsprogramme.

  4. Kommunikation: Regelmässige und transparente Kommunikation der Arbeitgebermarke über verschiedene Kanäle.

  5. Monitoring und Anpassung: Kontinuierliche Überwachung und Bewertung der Effektivität der Employer-Branding-Massnahmen und Anpassung der Strategie bei Bedarf.


Beispiel:

Ein Unternehmen, das sich als innovativer und mitarbeiterorientierter Arbeitgeber positionieren möchte, könnte Massnahmen wie flexible Arbeitszeiten, ein inspirierendes Arbeitsumfeld, regelmässige Schulungen und Weiterbildungen sowie attraktive Sozialleistungen einführen und diese über verschiedene Kommunikationskanäle bewerben. Testimonials von zufriedenen Mitarbeitenden, Einblicke in den Arbeitsalltag und eine starke Präsenz auf Social Media können ebenfalls dazu beitragen, das gewünschte Image zu stärken und zu verbreiten.

 

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